Der schmale Grat zwischen Erfolgreich-Sein & Absicht | Teil 1

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Der schmale Grat

Weisst du, wer du bist? – “Natürlich weiß ich, wer ich bin” werden die meisten auf diese Frage antworten und eine Liste ihrer Leistungen im Beruf, Privatleben oder Zugehörigkeiten herunter rattern. Und doch sind wir zweifellos mehr als unsere Titel, äußeren Erfolge, genetisches Erbe oder die Rollen, die wir spielen – einverstanden?

 

Will ich so sein?

Die meisten von uns haben eine ziemlich klare Vorstellung von der Art ihrer bestehenden Lebenserfahrungen. Ebenso von dem, was ihnen beigebracht wurde, auch wie du bei anderen ankommen und wie wir im Allgemeinen funktionieren. Vielleicht wäre es besser, anstatt zu fragen, “wer bist du” zu fragen “willst du so sein, wie du bist?” Natürlich sind wir immer, wer wir sind – was auch immer das in diesem Moment bedeutet. Es ist leicht, mit der ganzen Überzeugung zu denken und zu sagen: “So bin ich halt”. Wenn jetzt aber zum Beispiel ein Freund kommt und sagen würde: „Als Freund würde ich nicht unbedingt so reagieren wie du!“ Würdest du dann darüber nachdenken und gegebenenfalls ein besserer Freund werden wollen?

 

Wir haben die Freiheit

Wir haben jederzeit die Freiheit zu werden, wer wir werden wollen; zu realisieren, was wir realisieren wollen. Vorausgesetzt, wir haben das Wissen um die Zusammenhänge, die uns das Angestrebte ermöglicht. Aber selbst diejenigen, die das Wissen um die Zusammenhänge und eine besonders große Wahrnehmungsfähigkeit für sich selbst und für Situationen haben, können von sich selbst durch plötzlich auftretende Herausforderungen positiv überrascht werden. Zum Beispiel reagieren Menschen auf große Tragödien oft mit großem Mitgefühl und Menschlichkeit, selbst wenn Sie derartiges normalerweise gar nicht auf ihrem Radar haben. Denke an den Tsunami in 2004 oder das Erdbeben in Haiti und die großartige Unterstützung, die daraufhin einsetzte. In anderen Fällen können wir von uns enttäuscht sein, wenn wir zum Beispiel feststellen müssen, dass wir in bestimmten Situationen, in denen wir uns für aufgeschlossen und hilfsbereit hielten, es in Wirklichkeit gar nicht waren. Zu den Unklarheiten des Lebens gehört, dass es keinen wirklichen Weg gibt, absolut sicher zu sein, wer wir sind und wie wir reagieren werden, wenn wir mit unerwarteten Lebenssituationen konfrontiert werden.

 

Wer bin ich wirklich?

Wenn du herausfinden willst, wer du wirklich bist, so kannst du das an den Ergebnissen erkennen, die sich durch Dein Handeln einstellen. Und du kannst es an dem erkennen, wo Deine Energie und Ihre Mittel regelmäßig hinfliessen. Dabei spiegelt sich, wer du wirklich bist, nicht nur der Wert Deiner materiellen Dinge – wie Autos, Häuser oder die letzten Geräte, die du angeschafft hast – sondern vor allem, was du an Gerechtigkeit, Selbstachtung, Rücksicht auf andere und an Qualitäten repräsentierst, die keinen Preis haben, weil ihr Einfluss nicht gemessen werden kann.

 

Wer will ich werden?

Also, anstatt sich in Zukunft darüber Gedanken zu machen, wer du bist, wäre es da nicht praktischer, die Frage zu stellen: „Wer will ich werden?“ Dabei geht es nicht darum, in jeder Minute seines Lebens genau zu bestimmen, wer ich bin und wie ich sein will. Jeder Mensch, der Angst oder Wut in seinem Leben erfahren hat, kann bezeugen, dass dies nahezu unmöglich ist. Niemand will besorgt oder ängstlich sein, wir alle wären gern immer mutig und sind es doch oft nicht. Dafür verantwortlich sind bestehenden Überzeugungen. Diese lassen Dich ängstlich, mutig, besorgt oder wütend werden. Deine Ansichten über Dich selbst haben Dich zu der Person gemacht, die du heute bist. Wenn du überzeugt bist, um etwas kämpfen zu müssen, handle entsprechend. Und damit bekommst du in der Zukunft mehr von dem Kampf, von dem du überzeugt bist. In den geistigen Ebenen unseres Bewusstseins gibt es keine Unterscheidung zwischen Gegenwart und Zukunft. Dadurch baust du, von Deinen Überzeugungen gesteuert, heute bereits ein starkes oder eben schwaches Erfolgs-, Glücks- und Wohlstandsfundament für Deine Zukunft auf.

Hier ist eine kleine Übung:

Finden Du einen gemütlich Platz und beantworten Dir die folgenden beiden, möglicherweise nicht ganz einfachen, Fragen:

1. Welche Qualitäten willst Du wirklich erschließen, egal in welcher Situation Du Dich heute befindest und welches Ziel, Du zu ereichen versuchst?

– Mitgefühl?

– Mut?

– Einfachheit?

– Glaube?

– Gute Laune?

– Entscheidungsfähigkeit?

– Handlungsfähigkeit?

– Inneren Frieden?

– Freiheit?

– Individualität?

– Liebe?

 

2. Welche dieser Qualitäten bewunderst oder schätzt Du am meisten? Deine Antwort gibt Dir eine Richtlinie, wer Du in Deinem Geist bereits bist, und zu welcher Persönlichkeit Du dabei bist zu werden. Sofern Du Dich nicht beirren lässt!

  In meinem nächsten Beitrag werden wir die Verbindungen zwischen „Sein & Absicht“ noch näher untersuchen und vertiefen.   Auf Wiedersehen und eine erfolgreiche und erfüllte Zeit! Heinz-Jürgen Scheld   >> Klicke diesen Link für mehr Infos über Heinz-Jürgen Scheld und KEET<<     Foto © Depositphotos.com/olly18

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About The Author

Heinz Jürgen Scheld ist Gründer und Entwickler der Keet Methode und blickt auf 40 Jahre Erfahrung in der Erfolgspsyhologie zurück. KEET ist die ERSTE MARKE, mit der sich, gestützt durch die wissenschaftlich fundierten CYP Methode zukunftsweisende Ziele in allen Lebensbereichen finden lassen und Potenziale aktivieren, durch die diese Ziele in kürzester Zeit realisierbar werden. Mehr als 500 abgehaltenen Seminare, 20.000 Coachings und über 10.000 begeisterte Kunden sprechen für sich. Mehr Info unter www.keet.com