Das Geheimnis erfolgreicher und glücklicher Menschen | Erfolgsgwohnheit Nr. 2 – Das Morgenritual

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Morgenlauf

Einleitung Übersrpingen, gleich zum Text
Warum sind manche Menschen erfolgreich in dem was Sie tun und manche nicht. Warum fliegt machen Menschen das Glück sprichwörtlich immerwährend zu, wohingegen andere vom Pech verfolgt scheinen?

Jeder Mensch hat Träume von Dingen die er verwirklichen möchte, doch nur ein Teil von uns schafft es auch, diese Träume zu verwirklichen. Woran liegt das?

Ich glaube, es liegt an den Gewohnheiten und nicht daran, dass es ein paar auserwählte Glückspilze gibt, die mit einer sagenhaften Selbstdisziplin geboren sind daher alles schaffen können. Auch sind Sie nicht genetisch besser ausgestattet als Andere oder haben ein gottgegebenes Glück. Nein, sie haben Gewohnheiten geschaffen, die sie zu Glück und Erfolg tragen.

So wie es schon Aristotels gesagt hat:

Wir sind das, was wir wiederholt tun. – Aristoteles (384 – 322 v.C)

Unter Wie Vorsätze in 30 Tagen zu Gewohnheiten werden schrieb ich darüber, wie man neue Gewohnheiten etablieren kann. Gleich liest Du von jenen Gewohnheiten, die schon viele Menschen glücklich und erfolgreich gemacht haben und die auch Dein Leben verwandeln können. Manche dieser Gewohnheiten sind bereits Teil meines Lebens. Und in diesem Jahr will ich ein paar weitere hinzufügen. Eine nach der anderen. Wir werden, was wir täglich tun, trifft auf Gewohnheiten ebenso wie auf Charaktereigenschaften zu.

Wenn ich über die folgenden Gewohnheiten nachdenke, dann stelle ich mir immer vor, wohin sie mich wohl tragen werden. Nicht heute oder morgen, sondern auf lange Sicht. Ich frage mich dann: “Wie wird mein Leben in fünf oder zehn oder 20 Jahren ausschauen, wenn ich heute mit der Gewohnheit beginne – und sie beibehalte?”

Kurzfristig kann einen natürlich immer etwas aus der Bahn werfen, jedoch wer in Gewohnheiten denkt und handelt, denkt und handelt langfristig.

 

 

 

Erfolgsgwohnheit Nr. 2 – Das Morgenritual

Der Wecker läutet, ich drücke auf die Schlummer Funktion und das wiederholt sich im 5 Minuten Abstand mehrmals, dann in letzter Minute gequält und gehetzt aufstehen, schnell unter die Dusche, anziehen und schnell los. Am Weg vielleicht noch ein schnelles Brötchen und gehetzt durch den Morgenverkehr.

Wer kennt diese Situation nicht? Leider ist das viel zu oft der morgendliche Ablauf und die mitgenommen Hektik zieht sich dann häufig über den ganzen Tag.

 

Es kann natürlich auch ganz anders ablaufen, so zum Beispiel: Früh genug aufstehen, ein großes Glas Wasser trinken, ein paar Dehnungs- und Kraftübungen, dann eine Viertelstunde Yoga oder meditieren, duschen, ein Tee oder Kaffee und ein gesundes Frühstück, dabei etwas Inspirierendes lesen, anschließend die Ziele visualisieren, die für den Tag und die langfristigen. Und dann mit Puffer ins Büro. Wie der Tag beginnt, so geht er meistens auch weiter. Mit einem guten Morgenritual können wir den Grundstein für einen guten Tag legen, anstatt darauf zu hoffen, dass wir zufällig entspannt, zufrieden und fokussiert sind. Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dein Tag immer schon so beginnen würde, was könntest Du an einem solchen Tag alles schaffen?

 

 Studien und Geschichten

Immer wieder liest man von erfolgreichen Menschen oder wichtigen Persönlichkeiten quer durch die Geschichte die sich entschlossen haben Frühaufsteher zu werden. Mittlerweile predigen auch immer mehr Trainer das Frühaufstehen und verweisen dabei auf Mozart, Betthoven, Thomas Mann, Richard Branson und viele andere.

Es gibt aber auch Studien, die wiederum belegen, dass berühmte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Barak Obama, Nachteulen sind. Ebenso Charles Darwin, Winston Churchill und James Joyce hatten Ihre produktiven Zeiten eher in der Nacht und nicht am Morgen.

 

Jim Citrin hat für einen Artikel bei Yahoo Finance 20 CEOs und hochrangige Führungskräfte angeschrieben und sie nach ihren Morgenroutinen gefragt. Dabei stellte sich heraus, dass der späteste von ihnen um sechs Uhr aufsteht. 80 Prozent der Befragten stehen um 5:30 Uhr oder früher auf, die erste um 4:30 Uhr. (Link zum Artikel)

Die Frage ist natürlich, ob diese Personen nicht durch die Art Ihrer Jobs in dieses Muster hineingezwungen werden und wie wertvoll Berichte sind die eine Meinung vertreten und nur Durch eine bestimmet subjektiv gewählte Untersuchung unterstützen.

 

Der Biologe Christoph Randler befragten 367 Studenten, zu welcher Tageszeit sie sich am energiegeladensten fühlen und glauben in der Lage zu sein eine Situation zu ihrem Vorteil zu verändern. Ein höherer Prozentsatz der Frühaufsteher, stimmten gewissen proaktiven Aussagen zu, wie zum Beispiel “Ich beschäftige mich mit meinen langfristigen Zielen” und “Ich fühle mich verantwortlich für die Dinge die passieren.”

Randel stellte aber auch fest, dass sogenannte Nachteulen dazu neigen, intelligenter und kreativer als Morgenmenschen zu sein, und ausserdem eine bessere Sinn für Humor haben. Sie sind einfach nicht im Rhythmus mit den täglichen, konventionellem Geschäftsablauf.

Wenn es um den unternehmerischen Erfolg geht, sind jedoch nach seinen Ergebnissen die Frühaufsteher in der klar besseren Position. Sie bekommen besseren Noten, was sie wiederum in bessere Schulen oder Universitäten bringt und schlussendlich die Chancen auf gute Jobangebote steigert.

Näheres zu der Studie könnt Ihr hier finden: Christoph Randler – Defend Your Research: The Early Bird Really Does Get the Worm – Harvard Business Review
 

 

Finde Deinen eigenen Weg

Also wir sehen je nachdem welche Position man vertritt, ist es gar nicht schwierig die jeweilige, als die Richtige zu vertreten. Egal ob Nachteule oder Frühaufsteher ist es sehr wichtig für unsere Körper, die benötigte Schlafdauer zu bekommen, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann, um uns wieder aufzuladen.

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist es auch wahr, dass die Morgenstunden die produktivsten Stunden sein können doch konsequentes in die Nacht hineinarbeiten und sich quälen trotzdem früh aufzustehen wird auf die Dauer nicht gesund sein!

Grundsätzlich aber ist unser Körper nach dem aufwachen auf seiner maximalen Kapazität und wir sind pro aktiv und produktiv und in dieser Zeit könne wir den Grundstein für einen erfolgreichen Tag legen

Es gibt eine Vielzahl von möglichen Dingen, die sich in ein Morgenritual einbauen lassen. Ich habe einmal versucht die 9 wichtigsten aufzulisten. Bitte versucht jetzt nicht von einem Tag auf den anderen Tag Eure bestehende Morgenroutine über den Haufen zu werfen und alle diese Punkte auf einmal zu installieren. Da kann man nur klaglos scheitern! Bitte versteht diese Punkte als Anregungen und Ideen, für einzelne Punkte, welche Ihr Schritt für Schritt in eure Morgenroutine übernehmen könnt.

 

 

 

Wassertrinken

Trinke jeden Morgen einen halben Liter Wasser. Nach dem Schlafen ist Dein Körper dehydriert und es ist wichtig für Deinen Körper den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Nimm Dir Zeit für Dich selbst und Deine Gedanken

Wer früher aufwacht hat die Zeit Dinge einfach ruhiger zu tun. Das ist der ideale Zeitpunkt, um zu Dir zu finden. Eine kurze Morgenmeditation oder einfach einige Momente der Stille verbindet Dich mit Deinem Innersten und lässt Dich den Tag perfekt starten.

Körperliche Bewegung

Der Morgen ist die beste Zeit für körperliche Aktivität. Überwinden Dich Frühsport zu machen. Es reichen sehr leichte Übungen. Das wichtigste ist, Deinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Wenn immer es möglich ist, im Freien. Draußen am natürlichen Sonnenlicht und an frischer Luft macht es doppelt so viel Spaß. Die Aktivierung Deines Kreislaufsystems weckt Deine Lebensgeister, du wirst schneller wach und fühlst dich großartig und das ganz ohne mehrere Tassen Kaffee.

Ein ausgewogenes Frühstück

Ziel Deines Frühstückes sollte es sein, dich am Vormittag ausgeglichen mit Energie und Nährstoffen zu versorgen. Hier empfehlen sich Haferflocken, Vollkornprodukte oder auch Müesli mit Obst. Als Getränk dazu empfehlen ich einen Fruchtshake oder noch besser einen grünen Smoothie.

Ein gutes und gesundes Frühstück hilft Dir, schnell und ausdauernd auf Touren zu kommen.

Beschäftige Dich mit deinem Leitbild

Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber wenn Du ein persönliches Leitbild (“mission statement”) hast, dann lies es Dir am frühen Morgen durch. So rufst Du Dir Deine Grundsätze in Erinnerung.

Inspiration

Jeder kennt die Tageskalender mit den schlauen Sprüchen? Such Dir einen passenden und lass ihn auf Dich wirken. Du kannst auch ein ein Buch lesen, welches direkt ins Herz geht. Oder sonst irgendetwas, was Dich inspiriert und motiviert.

Quality Time mit der Familie

Nutze den morgen und Beschäftige Dich mit den wichtigsten Menschen in deinem Leben. Bevor fremde Menschen über dein Zeit verfügen wollen, gib Deinem Partner oder deinen Kindern die Aufmerksamkeit die Sie verdient haben.

Ziele visualisieren

Lass den Tag vor Deinem inneren Auge ablaufen. Stell Dir vor, wie er genau aussieht und zwar so, als ob es ein sehr erfolgreicher Tag wäre. Das kann eine Sache von Sekunden sein – mal Dir den Tag aus und genieße das Gefühl. Das gibt Kraft und Motivation.

Organisieren Deinen Tag

Nehmen Dir Zeit für die Organisation deines Tagesablaufs. Überlege Dir die wichtigsten Dinge, die dich dem erreichen Deiner Ziele näher bringt und plane Deine Termine und Aufgaben. Es gibt verschiedene Systeme, aber alle haben einen Grundsatz gemeinsam: Das Wichtigste zuerst! Fang mit Deinen drei wichtigsten Aufgaben an, lass Dich nicht ablenken und fokussiere Dich darauf. Verplane nicht jede Minute des Tages, oft passiert etwas unvorhersehbares oder Du bist nicht so schnell wie geplant.

 

Wie starten ?

Wie gesagt, das ist ein Auszug von möglichen und empfehlenswerten Dingen und nicht ein Allheilrezept welches man stur durchzieht.

Generell geht es dabei um Möglichkeiten richtig wach und motiviert zu werden und sich im Anschluss optimal auf den Tag vorzubereiten, der vor einem liegt

Wichtig ist dabei immer wie es einem dabei selbst geht und wie man sich fühlt und ob eine spürbare Verbesserung für einen persönlich eintritt.

Idealerweise greifst Du Dir z.B. einen Punkt aus der Liste heraus und ziehst das beinhart 30 Tag lang durch, danach kannst Du entscheiden, ob die neuen Gewohnheit für dich nützlich ist oder nicht. Wie wir das installieren von neuen Gewohnheiten am besten schaffen, könnt Ihr hier nachlesen: Wie Vorsätze in 30 Tagen zu Gewohnheiten werden

Ich freue mich über Euer Feedback und Erfahrungsbericht die Ihr gleich unter dem Artikel posten könnt. Ebenso könnt Ihr gerne weitere Morgenrituale die bei Euch funktionieren und Ihr findet die würden auf die Liste gehören posten!

Also viel Spaß beim ausprobieren neuer Morgenrituale & Rise and shine!

P.S. Als Unterstützung habe ich den Report “11 Tipps zum frühen Aufstehen” erstellt. Für den Gratis download einfach auf das Feld unterhalb klicken.

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Foto © Depositphotos.com/lakov

 

About The Author

mein Name ist Chris Geissler und ich bin der Gründer und Betreiber von das-bessere-ich.com. Ich poste regelmäßig interessante Artikel zum Thema “Best practiceses für mehr Lebensqualität“. Dabei wähle ich unterschiedliche Themen, aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheit, mit dem Anspruch wissenschaftlich fundierte Ergebnisse in die Artikel einfließen zu lassen.

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